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PM (29.09.2006): Kampagne: „Genug ist genug - Atomausstieg selber machen“


Grüne rufen zum Boykott von Atomstrom auf

Zur zentralen Auftaktveranstaltung der Kampagne „Genug ist genug-
Atomausstieg selber machen“ der Umweltverbände gegen die Aufkündigung
des Atomkonsenses durch die Energiekonzerne erklärt der
Bundestagsabgeordnete Alexander Bonde:


"Die Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen unterstützte heute mit
einer zentralen Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin die Kampagne der Umweltverbände gegen die Aufkündigung des Atomkonsenses durch die großen Energieversorger. Wir Grüne werden diese Kampagne aktiv unterstützen und Sie auch nach Südbaden in die Landkreise Emmendingen und Ortenau tragen. Wir werden mit Aktionen und Informationen auch hier bei uns vor Ort dafür werben, dass der Wille der großen Mehrheit der
Bevölkerung, die den Ausstieg aus dieser gefährlichen Technologie will,
nicht ignoriert wird.

Wenn Profit wichtiger wird als die Sicherheit der Bevölkerung, dann
stimmt etwas nicht im System. Wir fordern die Bevölkerung auf: Machen
Sie mit! Zeigen Sie den Atomkonzernen: „Genug ist genug!“ Beziehen sie
ihren Strom von Unternehmen, denen ihre Sicherheit etwas bedeutet und
die deshalb keinen Atomstrom verwenden.

Das Wechseln zu verantwortungsbewussten Anbietern ist unkompliziert
möglich. Information dazu finden sich im Internet unter: www.
Atomausstieg-selbermachen.de

Der Ausstieg aus der gefährlichen Atomenergie gelingt, wenn Sie sich
daran beteiligen. Prüfen Sie ihren Stromversorger genau: Atomstrom von
EnBW & Co finden Sie nämlich zum Teil auch bei ihren Stadtwerken! Das
gilt z.B. für die Stadtwerke Emmendingen, die ihren Strom vom
Atomkonzern EnBw beziehen. EnBw ist aktiv dabei den Atomkonsens zu
brechen und den Willen der Bevölkerung zum Atomausstieg zu ignorieren –
überlegen Sie, ob sie das wirklich mit ihrer Stromrechnung
mitfinanzieren wollen!"

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