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PM (08.06.2007): Hilfe für Menschen in Not im Landkreis und in der Welt


Alexander Bonde, MdB besuchte das DRK Emmendingen

Der grüne Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Emmendingen-Lahr besuchte den Kreisverband Emmendingen des DRK, der mit seinem gerade fertig gestellten Erweiterungsbau und dem „Servicezentrum für ältere Menschen und Behinderte im Landkreis Emmendingen“ neue Wege geht. Beim Rundgang durch das neu gestaltete Gebäude konnte er sich über die veränderten Aufgaben und Zielsetzungen informieren. Der Anbau sei, so Kreisgeschäftsführer Fuchs, auf die hinzugekommenen Service-Dienste und Aufträge zugeschnitten.

Zum klassischen haupt- und ehrenamtlichen Rettungsdienst seien die über den demographischen Wandel bedingten Dienste für Senioren mehr ins Blickfeld gerückt. Im Zuge veränderter Sozialstrukturen im Landkreis Emmendingen sind nun auch die Migrations- und Integrationsprojekte im Haus des DRK untergebracht. In diesem sozialen Bereich ist das DRK Emmendingen auch international tätig über Hilfslieferungen nach Makedonien, Polen und Ungarn und in einem GTZ-Projekt zur Förderung der Trinkwasserversorgung in Kroatien. Als Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) interessierte sich Bonde im nachfolgenden Gespräch mit Fuchs und Qualitätsmanager Heß insbesondere für die erfolgte Zusammenarbeit der beiden Hilfsdienste. „Leider ist der Bevölkerung oft nicht bewusst, dass das DRK ein gemeinnütziger Verein ist und keine Dienstleistung des Staates. Ich bin dem DRK sehr dankbar, dass es eine so gute Rettungs-Infrastruktur bietet,“ lobte Bonde.

Beeindruckt zeigte sich der südbadische Bundestagsabgeordnete bei seinem Besuch vor allem von der integrierten Leitstelle, die alle Notrufe bündelt und zu einer effizienteren Problembehandlung beiträgt. Hier gehen die Anrufe ein und der zuständige Mitarbeiter koordiniert die Kollegen vom DRK, der Feuerwehr, der Polizei, bis zum Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamts, das nun auch in den neuen Räumlichkeiten untergebracht ist. Indem nicht mehr weiterverbunden wird, vermeidet man Fehler in der Hilfskette und kann als fester Ansprechpartner dem Anrufer eine schnellere und kompetentere Hilfe anbieten.

Fast alle Dienste des DRK Emmendingen werden seit 2005 vom internen Qualitätsmanagerteam überwacht und von externen Gutachtern in einem Zertifikat nachgewiesen. So konnten Abläufe optimiert und ständige Verbesserungen angestrebt werden, wodurch der Weg für Ausschreibungen von Dienstleistungen von nun an offen steht. Zur Motivation der Mitarbeiter tragen solche Erleichterungen im Arbeitsablauf in großem Maße bei und ohne Motivation wäre die ehrenamtliche Arbeit als wichtigste Säule des DRK nicht denkbar. Über die Jugendarbeit in den einzelnen Ortsvereinen versucht das DRK sein hohes Niveau an Personal und Qualität zu halten. Bonde würdigte das ehrenamtliche Engagement der Rotkreuzler und hob hervor, dass das beim DRK praktizierte Konzept zukunftsweisend sei: „Das DRK Emmendingen nimmt seinen selbst gewählten Auftrag, Menschen in Not zu helfen, auf beispielhafte Weise wahr. Veränderte Bedingungen und neue Aufgabengebiete werden hier als Problem angenommen, das es auf die beste Art und Weise zu lösen gilt.“

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