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Presseerklärung (11.04.2008): Ethische Bedenken gegen Forschung mit embryonalen Stammzellen


Bonde: Enttäuschung über Bundestagsmehrheit

Der GRÜNEN-Abgeordnete Bonde zeigte sich enttäuscht über das Ergebnis der Abstimmung der Änderung des 2002 beschlossenen Stammzellgesetzes:

„Ich bedaure sehr, dass eine Mehrheit im Bundestag den geltenden Stichtag für Importe von embryonalen Stammzellen verschoben hat. Diese Entscheidung ist ein Dammbruch und wird wieder neue Verschiebungen nach sich ziehen.
Leider hat sich eine Mehrheit, vor allem viele SPD, FDP und CDU-Abgeordnete von uneinlösbaren Forschungsversprechen leiten lassen und diese über die Menschenwürde gestellt. Ich bleibe dabei: Die utopischen Heilungsversprechen der Forschungsbranche sind bis heute nicht eingelöst worden – und können von der Forschung an embryonalen Stammzellen auch nicht eingelöst werden. Die erfolgreiche Forschung an adulten Stammzellen ist eine ethisch unbedenkliche Alternative, weil die Zellen beispielsweise im Knochenmark jedes Menschen vorhanden sind.“

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