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Pressemitteilung (16.09.2009): Energiepolitisches Gespräch am Wasserrad


Bonde und Kreuz zeigen Alternativen zur Atomkraft

Das energiepolitische Gespräch am Wasserrad „Obere Mühle“, zu dem der Grüne Bundestagsabgeordnete Alexander Bonde eingeladen hatte, begann mit der Geschichte des erfolgreichen Widerstands gegen das Atomkraftwerk Whyl. Der Wasserkraftbetreiber Oskar Kreuz erläuterte den mühsamen Weg seit den 1980ern, um die Alternative Energie Wasserkraft in Emmendingen zu etablieren. Die Probleme mit dem Energieversorger, der sich zunächst weigerte, die produzierte Energie einzuspeisen, wurden in der Rot-Grünen Regierungszeit gelöst. Hier setzte Bonde an, der die Erfolgsgeschichte des Erneuerbaren Energien Gesetzes ins Gedächtnis rief: „Die Situation der Energiepolitik spielt eine wichtige Rolle bei der Bundestagswahl. Die Wasserkraftwerke von Oskar Kreuz sind klein und dezentral und verlangen ein flexibles Energienetz. Die Atomkraftbetreiber wollen den Weg zurück gehen, zu zentraler Energieerzeugung mit abgeschriebenen Schrottmeilern, um 1-2 Millionen € pro Tag Gewinn zu machen.“

Die aktuellen Enthüllungen um das Atommüll-Endlager Gorleben zeigten laut Bonde, wie richtig der Protest um Whyl war und wie groß die Chance der neuen Energien, die 2008 bereits 16 % des deutschen Stroms ausmachten, ohne dass die Lichter in Deutschland ausgingen: „Deutschland war letztes Jahr Energie-Exporteur trotz acht abgeschalteter Atomkraftwerke“. Bonde sah in der privaten Energiewirtschaft eine Chance, sie sei als  Wertschöpfung im ländlichen Raum ein mögliches zweites Standbein auch für die Landwirtschaft: „Dazu ist es in der nächsten Legislatur notwendig das Energienetz so ausgleichend zu gestalten, dass die verschiedenen Energieformen in großem Maß eingespiesen werden können. De Netzausbau ist deshalb offensiv zu gestalten und muss aus dem Einflussbereich der großen Energiekonzerne.“

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