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Faire Milch


Die Situation der Milchbauern in Schwarzwald und Rheintal wird stetig schlechter. Zahlreiche Hofbesuche, parlamentarische Initiativen und Pressemitteilungen zeugen von meinem Einsatz für faire Milch.

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Lahrer Zeitung (06.06.2009): Bonde: Bauern sind Discountern ausgeliefert


Mit dem grünen Politiker gingen die Milchbauern um einiges höflicher um als vor Wochenfrist mit dem Liberalen. Sie schilderten ihm die Existenzängste, die aus dem Preisverfall der Milch resultieren. Hausherr Reinhard Frenk verwies auf die zu erwarteten Verluste und die monatlichen Kreditrückzahlungen für den Bau seines Stalls. Die Bauern erinnerten an die Milchquotenerhöhung vor einigen Jahren. Damals sei die Erhöhung um fünf Prozent schnell über die Bühne gegangen. Eine radikale Reduzierung um zehn Prozent durchzusetzen, wodurch sich der Preis (derzeit etwa 23 Cent pro Liter Milch) wieder erholen könnte, dazu seien die Regierenden zu feige. Bonde konnte als Oppositionspolitiker auch keine schnelle Verbesserung der Lage versprechen, doch legte er seine Sicht der Dinge klar. Den Großstrukturen von Discountern, mit Aldi als Marktführer, seien die Lieferanten schutzlos ausgeliefert, meinte er. Um gegenzusteuern, fordert er einen Milchgipfel.

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Pressemitteilung (29.05.2009): Bonde: Koalition und FDP gefährden südbadische Milchbauern


Mit einer Aktion demonstrierten die Grünen Abgeordneten Alexander Bonde und Cornelia Behm am Freitag parallel zum "Milch-Gipfel" der Bundeskanzlerin vor dem Kanzleramt für faire Milchpreise. Verärgert zeigt sich der südbadische Grünen-Bundestagsabgeordnete Alexander Bonde über die Ablehnung von Elementen einer flexiblen Milchmengensteuerung durch Bundeskanzlerin, CDU/SPD-Koalition und FDP im Deutschen Bundestag: „Eine breite Mehrheit des Bundestages verweigert den Milchbäuerinnen und Milchbauern Maßnahmen für einen fairen Milchpreis. Stattdessen werden Alibi-Maßnahmen verabschiedet, die bis zur Bundestagswahl Aktionismus vortäuschen, aber den Familienbetrieben in Südbaden und der dauerhaften Versorgung der Bevölkerung mit guten Lebensmitteln nicht helfen.“

youtube Video

 


(20.05.2009): Grüne Unterstützung für Milchbauern


Der Grünen-Abgeordnete Alexander Bonde und Bernd Murschel, Agrarpolitischer Sprecher der Baden-Württembergischen Grünen Landtagsfraktion, sprachen mit Milchbauern im Elztal und im Kinzigtal über Milchpreis, Mengensteuerung, die Lage von Familienbetrieben und die Zukunft hochwertiger Lebensmittel.

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Hintergrundinformationen des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter


Die Milchpreiskrise. Hintergrundinformationen des BDM zu Milchpreis und Lage der Höfe: (auf Logo klicken)


 

PRESSEMITTEILUNG (13.05.2009): Bonde (Grüne) unterstützt Protest der Milchbäuerinnen in Berlin


Der südbadische Grünen-Haushaltsexperte im Bundestag, Alexander Bonde, unterstützt die Protestaktionen der Milchbäuerinnen in Berlin. Die im Bund der Deutschen Milchviehhalter (BDM) organisierten Frauen sind aus dem ganzen Bundesgebiet angereist um vor dem Kanzleramt gegen die aktuelle Preisentwicklung bei Milch zu protestieren. Momentan sind fünf Bäuerinnen aus Südbaden angereist - weitere Unterstützerinnen aus der Ortenau sind unterwegs. Bonde, der sich schon lange für die bäuerliche Milchwirtschaft aus dem Schwarzwald einsetzt, hat die Bäuerinnen vor dem Kanzleramt besucht. Er brachte ihnen gegen Mittag frische Brezeln und unterstrich in den lebhaften Gesprächen, dass er weiterhin ihre Forderungen nach einer gerechten Milchpreisregelung unterstützen wird.

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Pressemitteilung (13.03.2009): Bonde: Notbremse gegen Milch-Überproduktion ziehen


„Der Verfall der Milchpreise in der EU ist die Folge von zunehmenden Mengenüberschüssen und des Exporteinbruchs aufgrund der weltweit rückläufigen Nachfrage. Trotz aller Warnungen des BDM haben Bundesregierung und eine Mehrheit der Länder im Bundesrat Ende vergangenen Jahres sich geweigert, auf die Preiskrise angemessen zu reagieren. Nach dem Platzen der Exportträume wird nun versucht, die am Bedarf vorbeigehende Überproduktion mit Exportsubventionen auf Kosten des Steuerzahlers und der Produzenten in Entwicklungsländern loszuwerden. Die vom Deutschen Bauernverband (DBV) geforderte Erhöhung der Exportsubventionen ist entwicklungspolitisch völlig unverantwortlich und ändert nichts an den Ursachen des Problems.“

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Beschluss Bundestagsfraktion (11.09.2008): Bäuerliche Milchviehhaltung entschlossen stärken


Das Produkt Milch verbinden Verbraucherinnen und Verbraucher wie kaum ein anderes Lebensmittel mit bäuerlicher Landwirtschaft, artgerechter Tierhaltung und Qualitätsproduktion. Der Streik der Milchbauern in ganz Deutschland hat aber deutlich gemacht, dass es ohne neue politische Rahmenbedingungen für eine solche Produktion und die überwiegende Mehrzahl der Betriebe keine Zukunftsperspektive mehr gibt. Erstmals haben sich Bauern des wichtigsten Produktionsbereichs in der Landwirtschaft gegen eine Entwicklung in die Massenproduktion und Weltmarktorientierung zu Lasten der Umwelt, der Qualität, der Arbeitskräfte und der Märkte in den Entwicklungsländern ausgesprochen. Damit sind sie gegen den eigenen deutschen Bauernverband auf die Straße gegangen, der wie CDU/CSU, FDP und SPD im Bundestag auf Masse und Neoliberalisierung setzt. Die Bauern fordern Marktorientierung und entsprechende Mengenanpassungsmöglichkeiten und sind bereit, als Unternehmen Mitverantwortung zu unternehmen.

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