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11.Juni 2008  - Mit Besuchen bei der Hofkäserei Monte Ziego in Schweighausen und dem Hof der Familie Dreher in Kandern hat der südbadische Grünen-Abgeordnete im Juni seine Besuchsreihe bei baden-württembergischen Bauern fortgesetzt:

 

Schuttertal-Schweighausen
Inhaber Martin Buhl berichtete Bonde von der Entwicklung des Hofes und der Käserei, die mit verarbeiteten 220000 Litern Ziegenmilch im Jahr inzwischen der größte Ziegenmilchverarbeiter in Baden-Württemberg ist.

Auch bei den Ziegen kam Bondes Besuch offenbar an. So berichtet die Badische Zeitung („Tiere kraulen und Ziegenkäse kosten  - Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Alexander Bonde zu Besuch bei der Hofkäserei Monte Ziego“, 11.06.2008) in der Bildunterschrift „Ein Ziegen-Küsschen gab’s für den Grünen-Politiker Alexander“ und schreibt weiter: (Auszug:)

„(…) Quark, Frischkäse und Camembert: Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Alexander Bonde hat sich bei der Hofkäserei Monte Ziego in Schweighausen informiert, wie man Käse macht. Er besuche derzeit landwirtschaftliche Betriebe in der Region, um zu erfahren, wie die Stimmungslage bei den Landwirten sei, was bei ihnen gut funktioniere und wo der Schuh drücke, sagte Bonde — vor dem Hintergrund, dass die EU-Kommission derzeit die europäische Agrarförderung unter die Lupe nehme. Der Grünen-Politiker ist Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages und dort für den Landwirtschaftsetat zuständig.
Käserei-Inhaber und Hofbesitzer Martin Buhl führte den prominenten Gast zunächst in den Stall. Dort schnüffelte eine junge Ziege gleich neugierig an Bondes Bein. Donna dagegen, der Große Schweizer Sennenhund, gähnte zunächst nur laut — und taute erst auf, als Martin Buhl nach der Besichtigung der Käserei die Käsepalette zum Probieren auspackte. Denn die Hoferzeugnisse mundeten nicht nur dem Abgeordneten, sondern auch dem Hofhund. Tiere kraulen, Käse kosten, die herrliche Aussicht genießen: Der Terminkalender eines Politikers dürfte wohl unangenehmere Anlässe kennen. (…) nahm Alexander Bonde deshalb die Botschaft mit: Wer als Landwirt in einer kleinen, aber wachstumsstarken Nische etwas wagt, kann am Markt bestehen — auch unter den ungünstigen Bedingungen im Schwarzwald.“

 

(Ein weiterer Bericht „Verbraucher kommen auf den Geschmack – Alexander Bonde besucht Hofkäserei“ erschien in der Lahrer Zeitung)

 

Kandern-Hammerstein

Keine Ziegenküsse konnten Badische Zeitung und Weiler Zeitung in Kandern-Hammerstein, beobachten. Dafür hielten die Fotografen beim gemeinsamen Besuch des Hofes der Familie Dreher mit Kreisvorstand und örtlichen Mandatsträgern der Grünen im Kreis Lörrach die Annäherungsversuche einer „Schwarzbunten“ Milchkuh fest.

Badische Zeitung: („Vom Kampf um den Milchpreis - Grünen-MdB auf Dreher-Hof“, 11.06.2008) berichtet (Auszug):

 
(…) "Es ist ganz einfach wichtig, mal vor Ort zu erleben, dass den Milchbauern einfach nicht die Wertschätzung entgegen gebracht wird, die sie verdienen" : Dieses Fazit zog gestern bei seinem Besuch auf dem Dreher-Hof in Hammerstein der Vorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg der Grünen im Deutschen Bundestag, Alexander Bonde, zum Abschluss seiner Visite auf Einladung der Kreis-Grünen im Kandertal. Den Hof von Annemarie und Fritz Dreher habe er deshalb ausgesucht, weil Fritz Dreher zu den Aktivisten an vorderster Front gehöre im Kampf des BDM (Bund Deutscher Milchviehhalter) für einen auskömmlichen Milcherzeugerpreis. Fritz Dreher selbst schilderte der Grünen-Delegation insbesondere die Situation seines Betriebes mit derzeit rund einem halben Hundert Milchkühe, einem Kontingent von 300 000 Litern im Jahr und einer Betriebsfläche von etwa 40 Hektar. Dreher legte der Delegation einmal mehr nahe, warum er und seine Kollegen gestreikt hatten im Kampf um einen Erzeugerpreis von mindestens 43 Cent pro Liter Milch. (…)


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